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 Die Straßen von Minneapolis

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Ashley
Vampir


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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Di Feb 16, 2010 9:18 pm

Ashley starrte zu Boden, knirschte mit den Zähnen. Halt deine Klappe, dachte sie sich. Sie war schon froh, dass Nick überhaupt mitgespielt hatte…

Es geht Jace nichts an, das ist eine Sache zwischen mir und Nick.

Er hatte also wirklich eine andere? Noch dazu ein Menschenmädchen, wusste sie denn was Nick wirklich war? Und wenn ja konnte sie damit umgehen?

Nick ist glücklich das ist wichtig! Vielleicht werde ich es auch einmal…

Fügte sie leise hinzu und blickte dann zu Jace. Nein, sie würde es ihm nicht erzählen… Dann starrte sie ihn entsetzt an, das Nick nicht von ihr erzählt hatte war klar, aber er würde es Jace sicherlich erzählen wenn dieser danach fragte. Ashley wich zurück, ließ Schultern und Kopf hängen und begann leise.

Nick ist nicht mein Bruder, weder Halbbruder noch Stiefbruder….
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Jace
Vampir


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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Di Feb 16, 2010 9:30 pm

"Das Mädchen heißt Skylar, soweit ich weiß und sie ist längst kein Mensch mehr. Sie ist zu einem Schoßhund geworden."

,bemerkte er in Richtung der Blonden. Allerdings sagte er nichts dazu, ob sie mit den Vermutungen, dass Nick eine "Neue" hatte, Recht hatte oder nicht. Er war in Sky verliebt, aber das war Nicks Sache und Jace würde es ganz sicher nicht vor den zwei Mädchen plattwalzen, sollten sie doch den Schwarzhaarigen fragen.
Jace kniff die Lippen zusammen. Nein, wenn man es genau nahm, war Nick alles andere als glücklich und spätestens ab dem heutigen Tag war er es definitiv nicht mehr. Er tat nur so, denn Sky war weg. Beziehungsweise sie hatte auf die gegnerische Seite gewechselt und Nick konnte es sich nicht leisten, seine Vampire zu verraten und sich weiterhin mit ihr zu treffen. Außerdem war es unmöglich, dass Werwolf und Vampir Freunde oder sogar Geliebte sein konnten. Dazu konnten sie einander nicht riechen - oder anders ausgedrückt: sie stanken einander zu sehr. Er hatte also das Mädchen verloren, das er geliebt hatte und das er nie wieder zurückbekommen würde. ... Was ein weiterer Grund war, warum Jace diesen ganzen Beziehungskram hasste. Nur wegen einem Weib so zu leiden? Nein danke.
Verwirrt runzelte der Junge die Stirn. Sie waren keine Geschwister? Weder blutsverwandt noch mittels ihrer Eltern? Okay? Das verstand er nicht.

"Das bedeutet...?"

,forderte er sie auf, weiterzureden.
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Chrissy
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Di Feb 16, 2010 9:38 pm

Was bedeutet das der Junge von dem ich dir erzählt habe Nick ist! Schwachkopf! Konnte ja ned wissen dass du ihn kennst.

Chrissy hielt den Mund als Ashley einen wütenden Gesichtsausdruck. So etwas war nie gut bei ihrer Freundin, die frage war nur ob sie ab diesem Zeitpunkt noch ihre Freundin war. Bei Jace wortet weitete sie die Augen.

Was?? Sie ist ein Werwolf??? Unglaublich!
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Ashley
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Di Feb 16, 2010 9:40 pm

Ashley zuckte mit den Schultern.

Ist mir egal, Nick hat für mich keine Bedeutung mehr, niemand bedeutet mir etwas.

Reine Lüge, alles Lügen. Warum musste sie ihr Leben eigentlich immer aus Lügen aufbauen? Sie seufzte und schüttelte den Kopf nach kurzem Schweigen.

Nein, das ist eigentlich gar nicht wahr, ich rede es mir nur wieder ein. Ich hab Chrissy sehr gerne und auch Nick aber nicht mehr so wie früher, ich schätze mal seinen Platz nimmt wohl jemand anderes ein, obwohl, nun ja… Ja ach mein Gott irgendwo kann ich sogar dich leiden.

Sie blickte Jace schief an, als hätte sie ein Geständnis abgelegt oder so etwas, aber sie hatte ihre Lügen satt, reinen Tisch machen und sehen ob sie sie immer noch so mochten wie sie sagten.

" Aber mit dir ins Bett gehn würde ich immer noch nicht! Da könnte ich noch so High sein oder volltrunken. "

Sie lächelte schief und streckte ihm die Zunge raus um die miese Stimmung etwas zu heben.
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Jace
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Di Feb 16, 2010 9:54 pm

Jace nickte auf Chrissys entsetzten Ausruf.

"Ja, da ist wohl ein Haufen von Werwölfen an die Schule gekommen und hat sich gleich noch ein Opfer mitgenommen."

,schnaubte er. Diese Wuffies wurden immer dreister. Jetzt bedienten sie sich auch schon direkt an der Schule an all dem Frischfleisch.

Aber keine Sorge, dafür werden sie bezahlen. Ich lasse Nick da nicht so einfach hängen."

Er ließ ein selbstsicheres Lächeln aufblitzen. Das würde ein Kinderspiel werden!
Auf Ash's Worte hin hätte er sie zu allererst als Lügnerin abgestempelt, doch als sie sich selbst verbesserte, war er wesentlich zufriedener. Jeder Idiot sah, dass Nick ihr etwas bedeutete, wenn auch nicht mehr soviel wie früher... was immer das bedeuten sollte. Da konnte er Nick noch darüber ausquetschen. Jedenfalls zeigte sich der Blonde über ihre Worte zufrieden. Hey, sie mochte ihn zumindest schon mal. Das war doch ein guter Anfang.

"Ist nicht gerade schwer, mich nicht zu mögen." ,erwiderte er arrogant. "Niemand ist immun gegen meine Penetranz. Nicht einmal du, Ash."

Allerdings wollte sie nicht mit ihm ins Bett. Er verzog das Gesicht zu einem Schmollmund, doch er wusste eigentlich, dass das besser war als alles andere. Er würde zu oft mit ihr zu tun haben, als es bei einer einmaligen Nacht belassen zu können; und er hatte kein Bedürfnis nach einer Beziehung. Aber dass sie es ihm immer so vorhalten musste, war doch irgendwie gemein. Zumal sie ihn nur unnötig anreizte.

"Danke, dass du mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringst...., übrigens hübsche Zunge."

Er grinste und sparte sich aber jede weitere zweideutige Frage. Dann stand er auf und streckte sich. Der Abend war irgendwie absolut für'n Arsch gewesen. Es war stockdunkel und sie standen in einem Park, ohne laute Partymusik, ohne Weiber, ohne Drogen und Alkohol; was für eine Scheiße!

"Was ist jetz? Können wir endlich zur Party?"
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Ashley
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Di Feb 16, 2010 10:02 pm

Ashley nickte und musste grinsen. Sie hob den Kopf und stolzierte an ihm vorbei, blieb aber direkt vor Jace stehen und sah ihn arrogant an. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen legte ihre Hände um seinen Hals und legte ihre Lippen auf seine, nur kurz und flüchtig, dann sprang sie zurück, legte die Arme hinter ihrem Rücken und zwinkerte ihm zu.

Den letzten beißen die Hunde!!!

Kicherte sie und lief los, ein Vampir konnte eine hohe Geschwindigkeit aufbringen und da es bereits dunkel war, war es auch kein Problem mehr diese Fähigkeiten voll auszuleben, zumindest war es ihr jetzt scheiß egal. Schnell zur Party und Jace nicht mehr sehen, das war ihr heutiges Ziel.
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Jace
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Di Feb 16, 2010 10:12 pm

Jace hatte alles ganz cool hinnehmen können. Als sie vor ihn getreten war, hatte er Ash nur fragend, mit einer Spur Herausforderung angestarrt und als sie ihre Hände um seinen Hals gelegt hatte, war er ebenso nicht zur Seite gesprungen. Sogar der Kuss hatte ihn nicht aus der Fassung gebracht, allerdings hatte es ihn schon sehr überrascht. Und es war ein fieser Schachzug gewesen. Gerade als er ihn hatte erwidern wollen, war sie auch schon zurückgesprungen, hatte irgendwas von Hunden gerufen und war abgedüst. Das war der Moment, in dem seine Gesichtszüge völlig entgleisten. Er blickte ihr fassungslos hinterher un fuhr sich durch seine Haare. Verdammtes Biest!
Musste sie ihn noch auf den Geschmack bringen, was er da verpasste? Und ja, jetzt hatte er wirklich große Lust, sie noch einmal zu küssen. Länger und intensiver, wenn es nach ihm ginge.

"Das war jetzt nicht geplant."

,murmelte er. Auch Chrissy war schon längst weg und er stand alleine im Park. Super, dann war er wohl derjenige, der von den Hunden angeknabbert wurde? Ach, egal. Jace war kein langsamer Vampir und wenn er einmal rannte, erreichte er Spitzengeschwindigkeiten, mit denen viele nicht mithalten konnten. Der Junge setzte sich in Bewegung und hoffte, dass auf dieser Party wenigstens für Ablenkung gesorgt sein würde. Das brauchte er jetzt nämlich dringend. Er hatte unschöne Vorstellungen was Ashley betraf und die musste er aus seinem Kopf bekommen. Jace brauchte einfach nur Sex, dann würde er klarer sehen können.
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Ashley
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 3:05 am

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Ashley nickte, sie sagte einfach nichts mehr. Sie war unfähig zu sprechen. Stattdessen summte sie ein Lied, das ihr gerade so einfiel. Miracle hieß es, das Lied hat ihr damals schon sehr gut gefallen und sie summte oder sang es immer wenn sie schlechte Laune hatte. Sie ließ sich von Jace an der Hand nehmen vermied es aber ihn dabei Anzusehen. Als ob sie noch Freunde waren, Ashley hätte am liebsten schmerzhaft aufgelacht, aber sie schwieg und summte weiter, bis aus ihrem Mund leise die Wörter kamen, sie war eine gute Sängerin, aber sie hasste es eigentlich vor anderen zu singen.

Boy meets girl, you where my dream my world but i was blind you cheated on me front behind…
So on my own I feel so all alone, though I know its true, I’m still in love with you…“

Sie summte es in sich hinein, und nur wenige Wörter verließen dabei ihren Mund. Sie entzog Jace ihre Hand und murmelte nur dass sie kein kleines Kind mehr sei. Den dringenden Wunsch dabei ihn anzusehen und ihn zu küssen unterdrückte sie vollkommen.
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 3:16 am

Das Dröhnen des Basses verklang immer mehr, je weiter sie sich von dem Club entfernten. Das einzige, was noch zu hören war, war das Hallen ihrer Schuhe auf dem asphaltierten Untergrund. Jace verhielt sich sehr still und lauschte Ash's Stimme. Sowohl ihr Summen als auch das leise Singen hörte sich aus ihren Worten wie Zauberwörter an. Oh man, wurde er etwa gerade kitschig? Verdammt! Aber ihre Stimme war wunderschön und er hätte ihr ewig zuhören können, auch wenn das Lied nicht sehr fröhlich klang. Und vermutlich war er auch der Grund dafür, was war er doch für ein Arschloch.
Als sie ihm ihre Hand entzog, musterte er sie von der Seite. Hatte sie es etwa so aufgefasst, dass er sie nur deshalb so anfasste, weil er meinte, sie wäre ein kleines Mädchen? Er hätte es nie zugegeben, aber der simple Grund war einfach, dass er sie spüren und berühren wollte. Sie sah ihn überhaupt nicht an. Jace hätte gerne in ihre blaugrauen Augen geblickt, doch sie hob ihr Gesicht nicht; und das machte ihn wahnsinnig. Kurzerhand stellte er sich ihr in den Weg, sodass sie anhalten musste.

"Tut mir Leid."

,murmelte er, wohl mehr zu sich, als zu ihr, denn es war sein eigenes Gebot gewesen, nie etwas mit Freunden oder Freundesfreunden anzufangen. Und trotzdem brannten seine Lippen schon zu lange ohne sie und er konnte nicht widerstehen, sich hinabzubeugen und sie zu küssen. Nur kurz und sanft, dann sah er sie abwartend an und hoffte, dass er sie damit nicht noch verärgert hatte.
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Ashley
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 10:04 pm

Nicht… aufhören….

Keuchte sie legte ihre Arme um seinen Hals und blickte ihn an, kurz zögerte sie, dann küsste sie ihn zärtlich auf die Lippen. Er war wie eine Droge für sie, eine Droge von der sie bereits komplett abhängig war und so etwas gab es bei Vampiren selten. Ihre Lippen prickelten als er sie küsste und als er sich ihr wieder entfernte brannten sie schmerzhaft. Sie entzog sich ihm aber wieder und blickte ihn trotzig an.

Ich möchte nicht mehr mit dir befreundet sein!
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 10:10 pm

Jace musste lächeln und beugte sich gehorsam wieder hinunter. Seine Lippen berührten die ihren und es passte wieder mal perfekt aufeinander. Er erwiderte den Kuss ebenso zärtlich, wie sie ihn anfing und wollte seine Arme um sie legen, als sie wohl schon wieder ihre Spielchen auspackte und sich ihm entzog. Nicht schon wieder! Der Blondhaarige starrte sie für einen Moment komplett verwirrt an, dann machte sich Unverständnis auf seinem Gesicht breit.

"Wieso das denn... was hab ich denn jetzt wieder getan?"

,fragte er erbost und wartete lieber mal ihre Antwort ab, bevor er sie wieder berührte oder sie zwang, ihm wieder näher zu kommen. Wer wusste schon, was sie jetzt für ein Problem hatte. Er am allerwenigsten.
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 10:19 pm

Ashley wiegte den Kopf hin und her, und versuchte die passenden Wörter zurecht zu legen.

Wenn wir keine Freunde mehr sind…. Hast du auch sicher nichts mehr dagegen…. Mich zu küssen, oder mir näher zu kommen.

Erklärte sie und blickte ihn dabei nicht an sondern auf die Straße die nur sehr schwach beleuchtet war.
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 10:32 pm

Die Alarmglocken schrillten in Jaces Kopf und er trat einen kleinen Schritt zurück. Oh nein, sprach sie das aus, was er schon seit so langer Zeit umging? Das, was ihn fest binden und ihm seinen Spaß auf Parties nehmen würde? Wollte sie etwa eine Beziehung?! Er wusste es nicht genau, doch es schien, als würde sie genau das mit ihren Worten herausfordern. Und Jace graute es davor. Beziehung bedeutete, dass er gefesselt war. Undzwar an eine bestimmte Person. Zwar war Ashley ein echter Hingucker, aber Jace konnte sich nicht vorstellen, nicht mehr tun und lassen zu können, was er wollte. Nicht mehr im Rausch einfach jedes Mädchen abzusahnen, das gerade neben ihm stand. Er versuchte, alles herabzuspielen. Sie wollte, dass er sie küssen und berühren konnte, ohne dass das Freunde-Ding im Weg war, was ihn ja aufhielt ,wie er ihr schon klargemacht hatte, aber... was wollte sie dann? Immer nur mal bisschen rummachen und das wars dann? Wohl eher nicht. Offene Beziehung? Wenn er an die Show im Club dachte, war auch das auszuschließen. Viel eher würde sie die altmodische, klassische Variante bevorzugen; verdammter Mist.
Und Jace stand darauf überhaupt nicht. Auch er blickte nicht in ihr Gesicht und fühlte sich unwohl, als er die Worte aussprach, die ihm seine Freiheit retteten. Er hatte Ash echt gerne und sie zu küssen war der Hammer, er konnte sich gut vorstellen, wie viel besser sie dann im Bett war, aber... er wollte nicht einmal an dieses schreckliche Wort denken. Beziehung... bäh.

"Weißt du, eigentlich finde ich Freundschaft gar nicht mal so übel."

,murmelte er, verstaute seine Hände in seinen Hosentaschen und sah sie prüfend an. Wie würde sie darauf wohl reagieren?
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Ashley
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 11:02 pm

MUSIK AUS


Okay!

Ashley hatte die Augen zusammen gekniffen und lächelte ihn seine Richtung. Gute Laune Maske, die hatte sie am Besten drauf, aber ihr ging das Lied durch den Kopf das sie gesungen hatte. Sie zuckte mit den Achseln, ging um ihn herum und schlenderte weiter den Weg entlang. Innerlich seufzte sie, und versuchte sich auf andere Gedanken zu bringen, hm vielleicht viel ihr ja ein fröhliches Lied ein das sie singen konnte. Singen war auch das einzige das sie fröhlich Stimmen konnte. Aber ihr wollte einfach nichts fröhliches einfallen. Jetzt viel es ihr ein sie hatte es doch die ganze Zeit auf ihrem Handy. Sie drehte das Lied von Kate Perry – Hot n Cold auf und sang kräftig mit.

You change your mind
Like a girl changes clothes
Yeah you, PMS
Like a bitch
I would know

And you over think
Always speak
Critically

I should know
That you're no good for me


Cause you're hot then you're cold
You're yes then you're no
You're in then you're out
You're up then you're down
You're wrong when it's right
It's black and it's white
We fight, we break up
We kiss, we make up
(you) You don't really want to stay, no
(but you) But you don't really want to go-o
You're hot then you're cold
You're yes then you're no
You're in then you're out
You're up then you're down

We used to be
Just like twins
So in sync
The same energy
Now's a dead battery
Used to laugh bout nothing
Now your plain boring

I should know that
you're not gonna change

Cause you're hot then you're cold
You're yes then you're no
You're in then you're out
You're up then you're down
You're wrong when it's right
It's black and it's white
We fight, we break up
We kiss, we make up
(you) You don't really want to stay, no
(but you) But you don't really want to go-o
You're hot then you're cold
You're yes then you're no
You're in then you're out
You're up then you're down

Someone call the doctor
Got a case of a love bi-polar
Stuck on a roller coaster
Can't get off this ride


You change your mind
Like a girl changes clothes ….
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Jace
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 11:10 pm

Okay? Jace starrte sie fassungslos an. Zuerst schlug sie vor, dass er sie küssen durfte und was wusste er noch was und dann war es ihr einfach... egal? Der Junge blickte das einfach nicht. Allerdings war ihr Lächeln falsch, das merkte er sofort. Trotzdem ließ er sie an sich vorbei gehen, ehe er sich umdrehte und ihr folgte. Und dann hatte sie schon dieses Lied angeschaltet. Schon nach wenigen Zeilen verdüsterte sich Jace' Stimmung. Er wollte gar nicht erst wissen, wieso sie das Lied ausgerechnet jetzt hören und singen musste.
Zähneknirschend lief er neben ihr her und ließ sie dieses bescheuerte Lied ausklingen, als die letzten Takte ertönten, ergriff er allerdings die Chance.

"Sag mal, ist das Lied jetzt an mich gerichtet, oder was? Wenn du sauer bist, dann sag das doch."

,verlangte er und hielt sie am Arm fest, sodass sie neben ihm stehenbleiben musste.
Wieso waren Frauen nur immer so kompliziert und spielten einem etwas vor?
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Ashley
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 11:16 pm

Sauer? Hey ich mach mir nur selbst ein bisschen Stimmung, ist was falsch daran?

Sie entzog ihm den Arm, was sollte das?

Ich mag das Lied, es dreht sich nicht immer nur alles um DICH!! Und selbst wenn, es würde ja passen du Zicke!

Fauchte sie wie eine Angriffs lustige Katze.
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Jace
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 11:24 pm

Nein, sie war absolut nicht sauer. Jace hatte sich bloß geirrt, jaja. Genau so sollte es wohl aussehen. Aber so wie sie sich verhielt, war sie definitiv sauer! Jace ließ sie gewähren, als sie ihm den Arm entriss, doch einen wütenden Blick konnte er sich nicht verkneifen.

"Ja klar genau, dann erzähl mir doch mal, wieso du es überhaupt nötig hast, dir gute Stimmung zu machen!"

,schnappte er. Dann beruhigte er sich wieder. Er sollte eine Zicke sein? Lächerlich, absolut lächerlich. Sie war diejenige, die sich hier aufführte, wie sonst noch was und das nur, weil er an einer Beziehung oder an was auch immer sie gedacht hatte, nicht interessiert war. Konnte sie sich denn nicht einfach denken, dass er seine Freiheit haben wollte und nicht jemanden, der ständig an ihm dranklebte und verlangte, dass er treu war und so ein Blödsinn? Wieso konnte sie nicht einfach noch zehn, dreißig Jahre warten, dann wäre er vielleicht bereit an soetwas wie eine Beziehung oder sonst was zu denken. Alles andere was nicht mit diesem Wort zu tun hatte hätte so oder so nicht funktioniert, dafür wäre sie viel zu schnell eifersüchtig geworden, wenn sie ihm schonmal erlaubte, dass er sie küssen und ihr nahe sein durfte.

"Nein, natürlich nicht, nur dachte ich waren wir bei dem Gespräch gerade bei mir und dir angekommen und noch lange nicht damit fertig. Nahm ich zumindest an, tut mir leid wenn ich mich irre, Prinzesschen. Und fahr deine Krallen nicht so aus, die einzige die hier eine auf Zicke macht, bist du, Schätzchen."

,erwiderte er in ruhigerem Tonfall, sah sie aber vernichtend an.
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Ashley
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 11:31 pm

Ashley zuckte mit den Achseln, es ließ sie kalt. Sie blickte zum Himmel, sie war ja bald wieder weg, dachte sie sich und ging weiter. Summte weiter mit dem Lied mit das sie erneut aufgedreht hatte, mit dem Lied erhellte sich ihre Stimme, Antwort gab sie dem Jungen keine. Es war so als würde sie ihn gar nicht kennen und mit seinem Verhalten erreichte er nur das sie sich weiter Distanzierte, ach was solls, alle Jungs waren so. Jetzt schlug sie einen Weg ein, der nicht zum Haus der Vampire führte, sie warf nur kurz den Kopf zurück in Jaces Richtung.

Du kannst Nick ausrichten das ich meine Mutter besuchen bin und ihn bald wieder mal besuchen werde, sag ihm, das ich ihm helfen werde die Werwölfe abzuschlachten. Niemand hat es verdient unglücklich zu sein!

Dann kehrte sie ihm den Rücken und marschierte stur weiter.
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Jace
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 11:46 pm

Es war unglaublich, dass sie ihn ignorierte und so einfach ging, ohne sich ihm zu stellen. Was war nur los mit ihr? Hatte sie so große Komplexe, dass sie sich nicht mit seinen Worten konfrontieren wollte? Jace ließ nicht zu, dass er sich davon verletzen ließ, dass sie einfach ging. Er war einfach nur noch wütend und hatte keinen Bock mehr auf diesen Scheiß. Wenn sie gehen wollte, bitteschön, er würde ihr ganz sicher nicht mehr hinterherrennen, wann hatte sie das denn mal bei ihm gemacht? Nie! Na also, sie brauchte nicht glauben, dass er ihr jedesmal hinterherrennen würde. Auch sie sollte mal einen Schritt auf ihn zu machen und nicht ständig von ihm weg.

"Weißt du was, Ash? Wenn du das willst, bitteschön! Geh nur, mach was du willst, lauf vor mir und deinen Problemen davon. Lauf vor deinem ganzen Leben davon. Ich wollte dir ja wirklich nur helfen, aber was zuviel ist ist, zuviel und ich hab keine Lust mehr. Vergiss was ich dir gesagt habe. Ich werde nicht mehr für dich da sein, denn auf so eine Nummer habe ich keinen Bock. Eine Freundschaft wollen wir also beide nicht mehr. Vergiss mich einfach, das scheint dir ja sehr leicht zu fallen. Leck mich einfach, wir sind fertig miteinander!"

,rief er ihr nach, dann drehte auch er sich um. Seine Schritte hallten zornig auf dem Asphalt, als er Richtung Residenz marschierte. Eigentlich hatte er keinen Bock Nick unter die Augen zu treten. Es war ja wohl klar, dass er jetzt ein Problem hatte, weil er seinen Aufgaben nicht nachgekommen war; aber auf Ash aufpassen? Nein danke! Er knurrte wütend und drehte abrupt ab. Heute Nacht würde er irgendetwas anderes machen, Zeit gewinnen, ehe er morgen zu Nick musste. Gab in einer Großstadt viel Ablenkung. Ehe er sich irgendetwas überlegte, strebte er den Stadtrand an. Er hatte Durst und eine Jagd war genau das, was er jetzt brauchte.
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Ashley
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BeitragThema: Re: Die Straßen von Minneapolis   Mi Feb 17, 2010 11:56 pm

Ashley blieb stehen, ballte ihre Hände zu Fäusten, still hörte sie ihm zu, er hatte Recht, sie lief immer wieder davon, vor allem. Sie senkte den Blick, warum führte sie sich so auf? Sie hasste es wenn er Recht hatte. Ash seufzte und blickte zurück zu den Jungen, der ihr nun den Rücken zugedreht hatte.

Als ob es so einfach wäre, Jace… Als ob es so einfach wäre es zu vergessen…

Murmelte sie, jetzt war die Einsamkeit wieder da, die gewohnte vertraute Einsamkeit. Aber diesmal musste sie nicht weinen, es war wie ein Schnitt eine weitere Narbe im Herzen. Es war ja eh egal was aus ihr wurde, ihm war es egal, Nick und sogar Chrissy. Sie seufzte… und ließ die Dunkelheit in sich hereinbrechen, sie wollte ihm etwas nachrufen, eine Entschuldigung irgendetwas… doch ihre Stimme blieb stumm, als wäre sie gerade gestorben…
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